Restaurant Indian Palace Speyer



Indien ist ein sehr vielfältiges Land: Mehr als 15 Sprachen und über 1.600 Dialekte werden in diesem sich über etwa 3.000 km in Nord-Süd Richtung erstreckenden Land gesprochen. Der höchste indische Berg und dritthöchste Berg der Welt ist der 8.586 m hohe Kanchenjunga. Aber das ist nicht der einzige Aspekt der Vielseitigekeit — der Norden, der Süden, der Osten und der Westen haben ihre speziellen Charakteristika bezüglich der Tradition, Kultur, dem Lebensstil und der Kochkunst.

Im tropischen Süden mögen die Leute Tamarinde, Pfeffer, Kokosnuss sowie Kochbananen und verwenden für die Zubereitung der Speisen typischerweise Kokosöl.

Im subtropischen Nordindien ist die Mughlai Küche angesiedelt, die sich aus den alten indischen Palastküchen entwickelt hat, und die wir auch im “Indian Palace” anbieten. Sie bevorzugt Saffran, Chili, Milch, Joghurt, Paneer (ein Käse ähnlich dem Hüttenkäse) und Ghee (geklärte Butter). Die berühmte Tandoori Tradition stammt ebenfalls aus Nordindien: Mariniertes Fleisch, Fisch oder Naan (indisches Brot) werden im Tandoor, einem Lehmofen mit Holzhohle gebacken und erhalten ein typisches delikates Aroma.

Alle indischen Kochstile haben jedoch eines gemeinsam: Durch die Gewürze erhalten die Speisen einen charakteristischen Geruch und Geschmack sowie eine hervorragende Bekömmlichkeit. Aber die Gewürze sind nicht irgend eine ominöse “Curry”-Mischung, sondern jedes Gericht wird mit ausgewählten Gewürzen gemäß den traditionellen Rezepten frisch hergestellt.

Im Folgenden finden Sie eine Liste typischer Gewürze mit ihren traditionell, z.B. in der ayurvedischen Lehre angenommenen Gesundheitswirkungen:

Asafötida: Appetitanregend, verdauungsfördernd, hilft bei akuten Magen-Darm Störungen
Bockshornkleesamen: Wärmend, verdauungsfördernd, begünstigt das Abnehmen, haarwuchsfördend, wirksam gegen Leberschwäche und Leistungsmangel
Chili, rot: Anti-entzündlich und unterstützend für das Immunsystem, wärmend
Fenchel: Kühlend, süß, stärkt Leber und Milz, fördert den Schlaf, wirkt nervenberuhigend und beruhigend auf das Verdauungssystem
Garam Masala: Gewürzmischung aus bis zu 16 einzelnen Gewürzen, fast jede Familie hat ihr eigenes Mischungsrezept.
Ingwer: Die ayurvedische “Universal-Medizin”, erwärmend, beugt der Ansammlung von Schlackenstoffen vor und reinigt, fördert Appetit und regt die Verdauung an
Kurkuma (Gelbwurz): Wirkt ausgleichend auf alle Konstitutionen, verdauungsfördernd, blutreinigend, unterstützt den Leber und Gallen-Stoffwechsel, gut für die Verdauung von Eiweiss
Kreuzkümmel: Verdauungsfördernd, ausgleichend für alle Konstitutionen
Koriander: Kühlend, schmerzlindernd, beruhigend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd, sehr gut für die Haut
Kardamom: Allgemein beruhigend, im Kaffee oder Tee verringert Kardamom die Effekte von Koffein, stimuliert und kräftigt das Herz, fördert das Gedächtnis und die Nährstoff-Resorption in Darm
Nelken: Wärmend, blutreinigend, schmerzstillend
Safran: Kühlend, krampfstillend
Senfkörner, schwarz: Wärmend, sehr verdauungsfördernd
Zimt: Wärmend, süß, regt den Kreislauf an